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BB_8 Donald Duck und Gustav Gans.

Hmm, gibt es unter euch Leute, die daran glauben, dass andere ihnen gegenüber - von einer höheren Macht beispielsweise - bevorzugt oder benachteiligt werden? Oder leben die meisten von euch nach der "Schicksalstheorie", nach der ich auch sehr lange - und erfolgreich - gelebt habe und lebe, und bei der man alles dem Schicksal überlässt und sich geschickt aus jedweder Affäre zieht, weil man für sein Handeln folglich nicht verantwortlich ist? Oder aber seid ihr dem Denken Untertan, welches die einfache Art des Lebens meint, dass jeder für sich selbst handelt und sein Handeln nicht von irgendwem - ich meine jetzt nicht unbedingt Gott, sondern irgendeine andere, nicht verifizierte höhere Macht - beeinflusst wird?
Um letzteres zu entkräften frage ich mal in die Runde, wer von euch noch nie gebetet hat, sei es aus Glaube, Gewohnheit oder im Zuge eines bevorstehenden oder kürzlich erlittenen Schicksalsschalges. Man stelle also fest, dass dies - wenn überhaupt - ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung ist, denn es ist eine Angewohnheit der menschlichen Rasse, sich bei Hilflosigkeit an jemanden oder etwas zu wenden, der oder das in besagter Situation zu helfen vermag.
Also beliben noch das Prinzip der "höheren Macht" und die "Schicksalstheorie". Ich weiß, dass Schicksal ist summa summarum auch eine Macht, bei dieser Theorie geht es jedoch ausschließlich darum, dass man für sein Tun keine Verantwortung zu tragen hat, bei dem Prinzip der höheren Macht, wird man jedoch von selbiger besser oder schlechter behandelt, ist aber immer noch Herr über sein Handeln. Welche Theorie, galubt ihr nun, ist die zutreffendere?
Ach vergesst es; es läuft beides aus das selbe heraus, nämlich das einige besser, andere schlechter dran sind ... Ich setzte das Thema fort, wenn ich besser gelaunt bin.
(...) Da wäre ich also wieder und wisst ihr was? Ich habe es mir anders überlegt. In gewissen Situation mag diese Theorie der nichtbeeinflussbaren Bevor- oder Benachteiligung des Schicksals ja zutreffen, in anderen jedoch ist es wiederrum genau umgekehrt, was sich nach den Gesetzen der Naturwissenschaft ja wieder aufhebt. Somit werden wir alle vom Schicksal mehr oder weniger gleich behandelt. (Ich weiß, dass es nicht GENAU so ist, habe aber auch keine Lust, mich jetzt darüber auszulassen, vor allem wegen der Tatsache, dass die meisten, die heute zur Spezies homo sapiens sapiens gezählt werden, eigentlich gar nicht ebengenannter angehören und somit nicht in der Lage sein werden, dem zu folgen, was ich hier jetzt kund zu tun hätte, also lasse ich es sein und bleibe bei der primaten-freundlichen Version.)
So verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Biggie
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