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29.04.14 00:00 Uhr Entertainment - Promotion

Glücksspielklassiker Roulette: Regeln und Spielsysteme verstehen

Quelle: commons.wikimedia © conor Ogle (CC BY 2.0)
Roulette gehört zu ersterem und zu den Klassikern in den weltweiten Casinos. Grund hierfür liegt in der langen Geschichte. Der Spielaufbau ist im Grunde leicht zu verstehen und es existieren nur wenige Variationen des Spiels weltweit. Aufgrund des Zufallsaspekts versuchen Spieler anhand von Vermutungen, die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen und bedienen sich dabei an Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Im Grunde geht es in dem Spiel allein darum, zu versuchen, eine Zahl oder eine Zahlen...

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Historie eines Klassikers

3. Das Spiel – so funktioniert es

3.1. Der Spielaufbau
3.2. Die Regeln und Spielweisen
3.2.1. Französisches Roulette
3.2.2. Amerikanisches Roulette
3.2.3. Europäisches Roulette
3.3. Die unterschiedlichen Systeme
3.3.1. Marsch
3.3.2. Martingale
3.3.3. Paroli


4. Spielmöglichkeiten
4.1. Casino
4.2. Online
4.3. Zuhause

5.Fazit: Die wichtigsten Begriffe und Regeln auf einen Blick

1. Einleitung

Das Glücksspiel gehört im Allgemeinen seit Menschengedenken zu den erfolgreichsten Freizeitbeschäftigungen. Das liegt vor allem daran, dass diese Spiele abhängig vom Zufall sind und demnach jeder Spieler Glück haben und gewinnen kann. Beim Glückspiel werden Spiele unterschieden, die rein vom Zufall abhängen und Spiele, bei denen das Zufallsergebnis durch Entscheidungen des Spielers zum gewissen Teil beeinflusst wird. Roulette gehört zu ersterem und zu den Klassikern in den weltweiten Casinos. Grund hierfür liegt in der langen Geschichte. Der Spielaufbau ist im Grunde leicht zu verstehen und es existieren nur wenige Variationen des Spiels weltweit. Aufgrund des Zufallsaspekts versuchen Spieler anhand von Vermutungen, die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen und bedienen sich dabei an Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Im Grunde geht es in dem Spiel allein darum, zu versuchen, eine Zahl oder eine Zahlengruppe vorherzusagen.

2. Die Historie eines Klassikers

Wo das Glücksspiel Roulette seine Wurzeln hat, ist umstritten. Einige Quellen gehen von der Römerzeit aus, in der die Soldaten Wagenräder schwarz und rot bemalt haben sollen, um es folglich als Glücksrad zu verwenden. Andere Quellen beziehen sich bei der Entstehung erst auf das Mittelalter. Sicher ist aber, dass im 17. Jahrhundert in Italien ein Roulettespiel existierte, welches im 18. Jahrhundert schließlich nach Frankreich kam und zunächst eine Kombination aus verschiedenen Spielen darstellte. Fälschlicherweise wird vielfach davon ausgegangen, dass Roulette eine Erfindung des berühmten Pioniers der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Blaise Pascal, war. Dieser hat allerdings lediglich in seiner „Abhandlung über das Roulette und die Dimensionen aller Kurven“ das Verhalten eines sich drehenden Zylinders im Jahre 1649 thematisiert und untersucht.
Textfeld: Blaise Pascal: Der französische Philosoph, Mathematiker und Physiker, der am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren wurde, gilt noch heute als einer der wichtigsten Pioniere der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Physik.

Die Entstehung des heutigen Roulettes ist eng mit der Geschichte der Spielbanken verknüpft. So entstanden im französischen Paris im 18. Jahrhundert die ersten Spielbanken und mit ihnen das französische Roulette. Spiel und Spielstätten breiteten sich schnell in der Stadt und in weiteren Großstädten des Landes aus. Zu den berühmtesten Häusern gehörte das Pariser Palais Royal, in dem zunächst ausschließlich Aristokraten zu finden waren. Ludwig XV versuchte das Glücksspiel zu verbieten, da die Spielhäuser nicht in staatlicher Hand waren und er politische Entgleisung vermutete. Dies gelang ihm allerdings nicht. Erst Napoleon schränkte das Spiel 1806 auf einen Ort, dem Pariser Palais Royal, erfolgreich ein. Mit der Aufklärung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Spiel schließlich in Frankreich verboten. Das Ende in Frankreich bedeutete aber den Anfang des Roulettes in Deutschland.

In Deutschland förderte insbesondere die damalige Struktur des Landes, als loser Staatenbund, die erfolgreiche Einführung des Glücksspiels. Den kleinen Staaten mangelte es meist an nötigen Einnahmen, so dass die Errichtung einer Spielbank als Einnahmequelle Anfang des 19. Jahrhunderts vielen Landesfürsten als mögliche Lösung ihrer Finanzprobleme erschien. So entstand 1841 in Bad-Homburg die erste Spielbank, errichtet von den französischen Brüdern Blanc. Recht schnell wurden immer weitere Spielhäuser eröffnet. Was zunächst den Aristokraten vorbehalten war, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schnell zum Spiel für sämtliche Gesellschaftsschichten und so galt Roulette bald als Massenspiel. Ein Jahr nach Reichsgründung 1871 wurde das Glücksspiel verboten, da es als demokratisierend galt. Das führte allerdings dazu, dass heimlich im Untergrund gespielt wurde. Trotz Aufhebung des Verbots 1933 durch die Nationalsozialisten wurde das Glücksspiel erst nach 1949 wieder richtig populär und neue Spielbanken und Casinos eröffneten. Heute wird Roulette nahezu auf der ganzen Welt unter den gleichen Regeln gespielt und erfreut sich als Klassiker großer Beliebtheit.

3. Das Spiel – so funktioniert es

Roulette als Klassiker in den heutigen Casinos, ist im Prinzip ein einfaches Spiel, was mit etwas mathematischem Verständnis und natürlich etwas Glück, auch Anfänger zu Gewinnern machen kann. Der Spielaufbau ist demnach weder kompliziert noch bedarf es einer langen Einführung. Allerdings existieren einige Spielsysteme sowie Spielweisen, die es zu unterscheiden gilt.

3.1. Der Spielaufbau

In Deutschland und Europa wird meist das klassische bzw. das europäische Roulette gespielt. Hier enthält das Spiel einen Tisch mit einem Tableau sowie dem sogenannten Roulettekessel. Heute betreuen vier Croupiers, Angestellte des Casinos, das Spiel. Der Roulettekessel enthält ein sich drehendes Rad, welches in der klassischen Variante 36 Zahlen und eine Null als 37. Zahl enthält, in abwechselnden Farben Schwarz und Rot. Die Null ist meist in einem Grün hinterlegt. Die Verteilung der Zahlen ergibt sich folgendermaßen: Die Zahlen eins bis neun sind abwechselnd in Rot und Schwarz auf dem Kessel zu finden, bei den weiteren Zahlen bestimmt die Quersumme die Farbe. Beispielsweise ist die Quersumme aus 26 acht und bedeutet die Farbe Schwarz, weil auch die Acht diese Farbe besitzt. Eine Kugel bestimmt schließlich das Spiel. Auf dem Tableau sind die einzelnen Wettmöglichkeiten zu finden. Hierbei wird unterschieden zwischen mehrfachen und einfachen Chancen. Zu letzterem gehören:
- Rouge (Rot) oder Noir (Schwarz)
- Impair (Ungerade) und Pair (Gerade)
- Manque (niedrige Zahlen von 1-18) und Passe (hohe Zahlen ab 19)

Die drei Wettmöglichkeiten besitzen jeweils eine Auszahlungsquote von 1:1. Bei den mehrfachen Chancen existieren verschiedene Wettmöglichkeiten wie der Plein, bei dem der Spieler auf eine konkrete Zahl mit einer Auszahlungsquote von 35:1 wettet. Eine „Spielrunde“ wird im Übrigen als Coup bezeichnet.

Der Spielablauf:
a) Ein Croupier fordert die Teilnehmer auf, das Spiel zu beginnen.
b) Die Spieler setzen ihren Einsatz.
c) Anschließend dreht der Croupier den Roulettekessel und wirft die Kugel in die entgegengesetzte Richtung.
d) Die Zahl, auf der die Kugel stehen bleibt, gewinnt.
e) Jeder Spieler, der richtig, je nach Einsatz, gewettet hat, gewinnt und erhält seinen gewetteten Einsatz plus den Gewinn.

Berechnung der Wettquote: Grundlage für jede Wettquote ist die allgemeine Setzwahrscheinlichkeit 1/37. Im Grunde berechnet sich die Gewinnwahrscheinlichkeit, indem die Anzahl der beinhalteten Zahlen der Wette durch die Gesamtzahl aller Zahlen im Roulettekessel mal 100 gerechnet wird. Beispiel: Wette auf alle roten Zahlen im klassischen Spiel:

16 (rote Zahlen) : 37 (alle Zahlen) x 100 = 48,65 prozentige Wahrscheinlichkeit

Hier wird von einer Auszahlungsquote von 1:1 gesprochen.

3.2. Die Regeln und Spielweisen

Die geschichtliche Einordnung des Roulettes zeigt bereits die Bedeutung der französischen Einflüsse für das Spiel. So ist es kaum verwunderlich, dass das französische Roulette auch als das klassische angesehen wird. Allerdings kursieren weitere Roulette-Varianten weltweit in den Spielbanken, die auch unterschiedliche Regeln und Spielweisen mit sich bringen.

3.2.1.Französisches Roulette Aus der Historie des Glücksspiels lässt sich bereits vermuten, dass es sich bei der französischen Spielweise um die klassische Variante handelt. Ursprünglich und heute nur selten umgesetzt, wurde das Spiel mit Doppeltischen und acht statt heute vier Croupiers gespielt. In der Mitte befindet sich in einer Vertiefung der Roulettekessel auf einem grünen Tuch und rechts und links vom Kessel die Einsatzfelder bzw. das Tableau. Wie bereits erwähnt, wird heute meist nur mit einem Tisch gespielt. Das französische Roulette ist das meist genutzte Spielsystem.

3.2.2.Amerikanisches Roulette
Im Grunde ist das American Roulette dem französischen recht ähnlich, unterscheidet sich allerdings in einigen zentralen Punkten. So ist wohl der auffälligste Unterschied, dass der Roulettekessel in der amerikanischen Variante über eine 38. Zahl verfügt, der Doppelnull. Damit verringert sich die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler natürlich. Ansonsten ist der gesamte Spielaufbau etwas kleiner gestaltet und beim American Roulette ist zudem ein schnellerer Spieldurchlauf das Ziel. Schließlich fehlen in der amerikanischen Variante einige Setzmöglichkeiten im Gegensatz zum klassischen Spiel.

3.2.3.Europäisches Roulette
Der Begriff taucht im Zusammenhang mit dem französischen Roulette auf und verwirrt bezüglich seiner Bedeutung. Im Grunde ist europäisches Roulette nichts anderes als die französische Variante. Aufgrund der zunehmenden Popularität des Spiels europaweit wird gerne die europäische Begriffsversion verwendet, da hier die Begrifflichkeiten dem jeweiligen Land angepasst wurden.

3.3 Die unterschiedlichen Systeme

Roulette als Glücksspiel beruht im Wesentlichen auf Zufalls-Wahrscheinlichkeiten. Anhand der Gesetzmäßigkeiten aus dieser mathematischen Disziplin haben sich seit Anbeginn des Roulettes verschiedene Spielsysteme durchgesetzt, nach denen Spieler versuchen ihre Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen.

3.3.1.Marsch

Diese Satztechnik (franz. Marche) verlangt dem Spieler eine gute Beobachtungsgabe sowie ein mathematisches Grundverständnis ab. Dieser versucht, bevor er am Spiel teilnimmt, zunächst aus den bekannten Resultaten, die als sogenannte Permanenzen festgeschrieben sind, im nächsten Coup die Ergebnisse vorherzusagen. Dafür beobachtet er erst einige Coups und setzt nach einem sogenannten Signalcoup zum ersten Mal auf die Zahl, die er laut eigenen Kopfberechnungen vorhersagt. Der Einsatz kann dabei nach verschiedenen Annahmen gesetzt werden, entweder mit gleichem oder variablem Einsatz. Die Technik eignet sich sowohl für die einfachen als auch für die mehrfachen Chancen.

einfache Chance: La gagnante

mehrfache Chance: Restanten

Hier spekuliert der Spieler darauf, dass beispielsweise die Farbe Rot mehrmals hintereinander auftritt und setzt dementsprechend.

Der Spieler geht davon aus, dass nach einigen Coups bestimmte Zahlen, auf die einige Zeit die Kugel nicht lag, in den folgenden Coups zu den Gewinnzahlen gehören müssten. Aus mathematischer Sicht ist diese Annahme allerdings falsch, da sich die grundsätzliche Wahrscheinlichkeit nicht ändert.

3.3.2. Martingale

Das Martingale-System ist das bekannteste unter den Wettsystemen und wurde bereits im 18. Jahrhundert in französischen Spielhäusern angewandt. Roulette-Profis raten von diesem System allerdings ab, wobei es aufgrund seiner Einfachheit gerne als Einstieg bei Anfängern genutzt wird. Die Idee ist simpel: Der Spieler setzt lediglich auf einfache Chancen und verdoppelt nach jedem Verlust den Einsatz. Das heißt, setzt ein Spieler eine Einheit auf die Farbe Rot, doch die Gewinnfarbe im Coup ist Schwarz, setzt der Spieler beim nächsten Spiel zwei Einheiten wieder auf Rot. Das Problem an dieser Variante wird recht schnell deutlich. Sollte der Spieler mehrere Spiele lang kein Glück haben, potenziert sich der Verlust um ein Vielfaches bereits nach wenigen Coups. Das Risiko ist demnach sehr hoch. Bei einer Glückssträhne zahlt sich die Risikobereitschaft natürlich umso mehr aus. Aus diesem Grund wird beim Roulette ein Einsatzmaximum festgelegt, damit zum einen die Spielbank und zum anderen der Spieler keine zu hohen Geldsummen verlieren können.

3.3.3. Paroli

Das Paroli-System hat sich wie auch das D’Alembert- und Contre D’Alembert-System aus der Idee des Martingale-Systems entwickelt. Beim Paroli wird der Einsatz im Gegensatz zum Martingale-System nicht nach einem Verlust, sondern nach einem Gewinn erhöht. Zudem ist hier im Vorfeld nicht festgeschrieben, ob das System bei einer einfachen oder mehrfachen Chance genutzt wird. Beides ist möglich. Schließlich erhöht der Spieler den Einsatz individuell im Vorfeld. Nach einem Verlust setzt der Spieler den gleichen Einsatz wie im vorherigen Coup. Sollte ein Coup gewonnen werden, wird der Einsatz plus dem Gewinn beim nächsten Spiel eingesetzt. Dadurch verringert der Spieler das Risiko aufgrund des geringeren Einsatzes, was allerdings im Gegenzug die mögliche Gewinnausschüttung verringert.

4. Spielmöglichkeiten

In der heutigen Zeit gibt es neben den klassischen Spielbanken insbesondere zahlreiche Möglichkeiten, im Internet Roulette zu spielen. Diese Anbieter gelten zunehmend als stärker werdende Konkurrenten für die Betreiber eines Casinos, so dass diese selbst Onlineangebote ihren Kunden zur Verfügung stellen. Ein zentraler Aspekt, in Bezug auf das Glücksspiel im Allgemeinen, ist die Rechtslage seitens der Gesetzgebung, die das private Glücksspiel beispielsweise erheblich einschränkt.

4.1. Casino

Die klassische Spielbank oder auch Spielcasino genannt, ist eine öffentliche Einrichtung, in der Glücksspiel betrieben werden kann, wobei diese Einrichtungen staatlichen Konzessionen unterliegen. Das bedeutet, dass diese permanenten Kontrollen durch staatliche Finanzbehörden durchlaufen – durch Anwesenheit eines Finanzbeamten, tägliche Abrechnungen oder spezifische technische Überwachungen. Spielbanken sind nicht mit Spielautomatenanbietern zu verwechseln. Je nach Einrichtung verfügt das Casino über eine Spielbank und die Croupiers bzw. Dealer begleiten das jeweilige Spiel. Typische Spielangebote sind neben Roulette auch verschiedene Spielweisen an Poker, Black Jack, Baccara, der Einarmige Bandit oder Sic Bo sowie zahlreiche Automatenspiele. Entweder wetten die Teilnehmer bzw. Gäste mit Bargeld oder gegen Bargeld eingetauschte Chips. Erlaubt ist der Zutritt für volljährige Spieler, was je nach Land in den meisten Fällen 18 oder 21 Jahre bedeutet. Insbesondere im deutschsprachigen Raum gilt in vielen Spielbanken eine bestimmte Kleiderordnung, ohne die ein Gast erst gar nicht in die Spielbank eingelassen wird. Hier lohnt es sich, sich im Vorfeld über das Casino zu informieren. Allein in Deutschland gibt es um die 80 Spielbanken. Die Größte liegt im Übrigen nicht in Las Vegas, das MGM liegt gerade einmal auf dem achten Rang, sondern in China. Das „The Venetian Macao“ besitzt eine Größe von 50.725 Quadratmeter.

4.2. Online

Mit der weiten Verbreitung der Smartphones und anderen mobilen Endgeräten sowie dem Zuwachs an Apps verschiedenster Art, steigt die Bedeutung des Online-Glücksspiels. Auch wenn Poker das wohl am meisten genutzte Casinospiel im Internet ist, gibt es auch zahlreiche Roulette-Anbieter. Grundsätzlich ist für jeden das passende Spiel sowie Konditionen im Netz zu finden. Es existieren kostenfreie Spiele als Einstieg ohne erdenkliches Risiko oder aber auch professionelle Roulette-Spiele, bei denen mit echtem Geld gesetzt wird. Das große Angebot lässt allerdings bereits vermuten, dass nicht nur seriöse Anbieter auf dem Onlinemarkt existieren. Wer folgende Aspekte bei der Suche beachtet, sollte die Wahrscheinlichkeit, an unseriöse Anbieter zu gelangen, aber minimieren können:

- Sich anhand von Testberichten im Internet über Anbieterqualität informieren

- Impressum recherchieren und lediglich Anbieter aus der Europäischen Union wählen, da hier die Rechtslage eindeutiger ist.

- Sicherste Methode: Viele staatlich konzessionierte Casinos bieten mittlerweile selbst Online-Spiele an – wichtig ist, dass eine deutsche Lizenz vorliegt, im Zweifelsfall kann der Nutzer selbst strafrechtlich verfolgt werden

4.3. Zuhause

Die Gesetzmäßigkeiten bezüglich des Glücksspiels sind eindeutig verfasst. So wird im § 284 des Strafgesetzbuches festgeschrieben, dass ohne behördliche Erlaubnis ein öffentliches Glücksspiel verboten ist, das gilt auch für Vereine. Auch die Beteiligung an solch einem Spiel wird laut § 285 StGB strafrechtlich verfolgt. Wer gerne privat Roulette spielen möchte, sollte auf die Angebote im Spielwarenbereich zurückgreifen und ohne echten Geldwert spielen. Auch wenn es sich um ein reines Wetten im familiären Kreis handelt, ist es nicht ratsam Glücksspiel zu betreiben. Bereits die Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel kann für den Betroffenen eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten bedeuten.

Fazit: Die wichtigsten Begriffe und Regeln auf einen Blick

Allgemeine wichtige Begrifflichkeiten im Roulette

Tableau

Feld, auf dem die Wetteinsätze zu finden sind

Roulettekessel

Glücksrad mit 37 bzw. 38 Zahlen, in den Farben Rot, Schwarz und Grün

Croupier

Dealer bzw. Mitarbeiter der Spielbank, der für den sachgemäßen Spielablauf verantwortlich ist

Coup

Eine Spielrunde

Null

37. Zahl auf dem Roulettekessel

Doppelnull

38. Zahl auf dem Roulettekessel beim amerikanischen Roulette

Kugel

Ball, der in den Roulettekessel geworfen wird und über Sieg und Niederlage entscheidet

Rouge, Noir

Wettoption mit einfacher Chance, bei der der Spieler entweder auf die Farbe Rot oder Schwarz wettet, Auszahlungsquote liegt bei 1:1

Impair, Passe

Wettoption mit einfacher Chance, bei der der Spieler auf eine ungerade Zahl wettet, Auszahlungsquote liegt bei 1:1

Manque, Passe

Wettoption mit einfacher Chance, bei der der Spieler auf eine Zahl 18 und kleiner oder auf eine Zahl ab 19 wettet, Auszahlungsquote liegt bei 1:1

Wettquote

Ergibt sich aus den Zahlen, auf die gewettet wird und die Gesamtzahl der Roulettekesselfelder

Auszahlungsquote

Beträgt 97,3 % von der Wettquote

Französisches Roulette

Klassischste Spielweise des Roulettes

Amerikanisches Roulette

Unterscheidet sich zum Beispiel in der Anzahl der Felder im Roulettekessel von der klassischen Variante

Europäisches Roulette

Gleichzusetzen mit dem französischen Roulette

Marsch (Marche)

Setzsystem, nachdem ein Spieler das nächste Ergebnis versucht vorherzusagen

Martingale

Setzsystem, nachdem der Spieler bei einer einfachen Chance nach jedem Verlust den Einsatz verdoppelt

Permanenz

Aufgezeichnete Reihenfolge der im Spielverlauf gefallenen Zahlen

Einfache Chance

Wettmöglichkeiten mit einer Auszahlungsquote von 1:1

Mehrfache Chance

Wettmöglichkeiten mit einer Auszahlungsquote ab 2:1 bis 35:1

Paroli

Setzsystem, nachdem der Spieler nach jedem gewonnenen Spiel den Einsatz erhöht

D’Alembert

Spielsystem, welches sich aus dem Martingale System entwickelt hat, risikoarmer, es wird nach jedem Verlust nur eine Einheit mehr gesetzt

Contre D‘Alembert

Spielsystem, welches sich aus dem Martingale System entwickelt hat, risikoarmer, es wird nach jedem Gewinn der Einsatz erhöht und nach jedem Verlust verringert

Wettoptionen: Mehrfache Chancen

Plein

Spieler wettet auf eine der 37 Zahlen, Auszahlungsquote: 35:1

Cheval

Spieler setzt auf zwei nebeneinander stehende Zahlen auf dem Tableau, Auszahlungsquote: 17:1

Transversale Plein

Spieler setzt auf drei nebeneinander stehende Zahlen auf dem Tableau, Auszahlungsquote: 11:1

Carré

Spieler setzt auf vier angrenzende Zahlen auf dem Tableau, Auszahlungsquote: 8:1

Transversale simple

Spieler setzt auf insgesamt 6 Felder, zwei nebeneinander angeordnete Querfelder, Auszahlungsquote: 5:1

Dutzend

Der Spieler wettet auf ein Dutzend, entweder 1-12, 13-24 oder 25-36; Auszahlungsquote 2:1

Kolonnen

Hier wettet der Spieler auf 12 Zahlen, die untereinander auf dem Tableau liegen

Quellen:

http://www.casinoverdiener.com/roulette/eine-kleine-geschichte-des-roulette.php

http://www.perfektes-roulette-system.net/grundlagen-roulette-systeme/einleitung-zum-thema-roulette-systeme/marsch-roulette/

http://www.deutscher-spielbankenverband.de/0,1031,141272,-1.aspx

http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/pascal.html

http://unternehmen.focus.de/online-casinos.html

http://www.strategieroulette.de/martingalesystem.php

Bildquellen:

Bild 1: commons.wikimedia © conor Ogle (CC BY 2.0)

Bild 2: commons.wikimedia © sozi (CC0 1.0)

Bild 3: commons.wikimedia © Betzaar.com (CC BY-SA 3.0)

Bild 4: © Fotolia_34834950_XS

Bild 5: Pixabay.com © lacarabeis (CC0 1.0)



Redakteur:   Richard Werner
Foto:  commons.wikimedia © conor Ogle (CC BY 2.0)
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